Viktor Schauberger März 1950BodenbearbeitungsgerätEs hat sich durch zahlreiche Versuche ergeben, daß eine wesentliche Ertragssteigerung des Bodens erzielt werden kann, wenn man anstelle der üblichen Bodenbearbeitungsgeräte aus Eisen oder Stahl solche aus Kupfer oder Kupferlegierungen verwendet. Dieser Unterschied tritt um so stärker in Erscheinung, je schneller das Bodenbearbeitungsgerät durch den Boden bewegt wird und je größer die Reibung zwischen dem Erdreich und dem betreffenden Teil des Bodenbearbeitungsgerätes ist. Dieser überraschende Effekt der Verwendung von Kupfer- bzw. Kupferlegierungen ist vermutlich auf katalytische Vorgänge zurückzuführen, die möglicherweise eine Vermehrung des Wassergehaltes des Bodens und damit eine Ertragssteigerung zur Folge haben. Erfindungsgemäß werden daher bei einem Bodenbearbeitungsgerät die wirksamen Flächen seiner durch das Erdreich bewegten Teile aus Kupfer oder einer Kupferlegierung hergestellt. Da die Herstellung der gesamten Teile aus diesen Metallen aber unzweckmäßig ist, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die wirksamen Flächen dieser Teile mit hartem Kupferblech oder dergleichen zu belegen. Die Verwendung von hartem Kupferblech oder dergleichen hat sich als besonders vorteilhaft gezeigt, was vermutlich darauf zurückzuführen ist, daß die beim Härten durch Hämmern, Walzen usw. im Blech erzeugten mechanischen Spannungen sich in magnetische Spannungen umsetzen, die dem angestrebten Zweck förderlich sind. In
der Zeichnung sind
zwei Ausführungsbeispiele von
erfindungsgemäß
ausgestalteten Geräten
schematisch dargestellt und
zwar zeigen die Fig. 1 und 2 in der Seitenansicht bzw. im Schnitt nach
der Linie 2-2 in Fig. 1 die wirksamen Teile eines
Pfluges und die Fig. 3 bis 5 zeigen in der Seitenansicht, einem
Längs-
und einem Querschnitt einen Eggenzahn. Bei dem in den Fig. 1
und 2 dargestellten Pflug ist das
Pflugschar 1 in üblicher Weise aus Stahl hergestellt, es
könnte aber
auch aus einer entsprechenden Kupferlegierung erzeugt sein. Dieser Teil
schneidet das Erdreich glatt durch, es entsteht
daher keine wesentliche Reibung zwischen ihm und dem Erdreich. Anders
ist es bei dem Mollenblech 2, über dessen Oberseite die
Erdschollen
unter erheblichem Druck hinwegstreichen.. Es wird daher diese mit einem
Belag 3 aus
Kupferblech versehen, der mittels versenkter Schrauben 4 an dem
Mollenblech 2 angeschraubt wird. Zur Erzeugung der
erforderlichen Härte wird das auf das Mollenblech 2
aufgespannte
Kupferblech 3, ähnlich wie eine Sense gedengelt wird,
gehämmert.Der Eggenzahn 5 gemäß den Fig. 3
bis 5
ist mit einer
hinten offenen Scheide 6 aus Kupferblech versehen. Zur Befestigungan
dem Eggenzahn dient der übliche Bolzen für die
Befestigung
des
Eggenzahnes am Eggengestell u. zw. dadurch, daß die Scheide 6
an
einer
Seite über das Bolzenloch 7 des Eggenzahnes 5
hochgeführt ist
und mit
einem entsprechenden Loch 9 versehen ist. Auch hier ist es
zweckmäßig,
das Kupferblech nach dem Aufbringen auf den Eggenzahn zu
hämmern.
In gleicher Weise können die Eisenteile anderer Bodenbearbeitungsgeräte mit Überzügen aus Kupfer oder geeigneten Kupferlegierungen versehen werden. ![]() 1. Bodenbearbeitungsgerät, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksamen Flächen seiner durch das Erdreich bewegten Teile aus Kupfer oder einer Kupferlegierung bestehen. 2. Bodenbearbeitungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Teile mit Hartkupfer oder einer Hartkupferlegierung überzogen oder belegt sind.3. Verfahren zur Herstellung von Belägen für Bodenbearbeitungsgeräte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihre in Betracht kommenden Teile mit Kupferblech oder dergleichen belegt werden, das nach dem Aufbringen auf die Unterlage gehämmert wird. |